Kernel Crash Dumps

Kernel Crash Dumps ähneln Core Dumps, repräsentieren also den Status des Kernels (Speicher, Stack, Register etc.) zum Zeitpunkt eines Absturzes. Dumps können später mit einem Debugger analysiert werden und dienen der Fehlersuche. Bisher gibt es dafür im Linux-Kernel keinen standardisierten Mechanismus, aber verschiedene Projekte arbeiteten daran, darunter Linux Kernel Crash Dump (LKCD), Mini Kernel Dump (mkdump), kdump und diskdump. RedHat’s “crash” bindet sogar den kompletten GNU Debugger ein.

Hiro Yoshioka hat nun ein Posting mit dem Titel “Linux Kernel Dump Summit 2005” an die LKML geschickt. Entwickler verschiedener Projekte versuchen demnach einen Standard für Kernel Crash Dumps zu finden. Steigende Speichergrößen zwingen zu besseren Algorithmen, um den Dump-Prozess zu beschleunigen, gefilterte oder komprimierte Dumps wurden angesprochen, dabei sollen aber keine Informationen weggelassen werden, welche nützlich sein könnten.