Den Erzfeind im Äther

Wie Artikel von LinuxWorld und Pro-Linux aufzeigen, hat sich Microsoft wohl mal wieder unbewusst den Erzfeind ins Haus geholt: Beim Austausch des bisher dezentral organisierten Cisco-WLANs durch eine zentral administrierbare Lösung von Aruba Networks werden über 7.000 Access-Points inklusive Mobilitätskontroller, Switches und Firewalls verbaut, allesamt (nach Aussage von Arubas Vizepräsidenten Mark Robards) mit Linux bestückt.

Sprich: 25.000 Nutzer aus über 60 Ländern in 277 Gebäuden vertrauen ihre Konnektivität und Sicherheit einem Betriebssystem an, welches laut Microsofts “Get the facts“-Kampagne in Sachen Performance und Sicherheit weit hinter Windows liegt. Aruba hätte ja auch auf Windows Embedded setzen können, statt dessen sucht man in einer Stellenanzeige nach einem Linux-Entwickler mit Kernel-Erfahrung. Den Namen sollte man im Hinterkopf behalten. Ich kannte Aruba Networks vorher nur vom Hörensagen, aber wenn sich eine Firma gegen Cisco behauptet und nebenbei noch auf Open-Source-Software setzt, macht das die Sache doch sehr interessant.